Rico oskar und die tieferschatten herunterladen

In Projekten bedeutet das, sich zunächst auf die Alltagswirklichkeit sehr unterschiedlicher Menschen zu konzentrieren, die die Welt durch ihre eingebetteten gesellschaftlichen Situationen und individuellen gesellschaftlichen Verhältnisse, aber auch durch ihre einzigartigen Interpretationen und biografischen Erfahrungen verstehen. Durch handelnde Personen legen sie ihre Position oder ihren Standort fest. Auf diese Weise bringen sie andere Objekte und Körper zu sinnvollen Konstruktionen zusammen. Dazu müssen sie nicht nur die Bedeutungen der Dinge und die Kontexte ihres Handelns begreifen, sondern sich auch in diesen Zusammenhängen durchsetzen können. Sozialgeographen interessieren sich dafür, wie dieser Positionierungsprozess in Bezug auf soziale Räume abgeht. Oder, um es etwas wissenschaftlicher zu fassen, sie interessieren sich dafür, wie Raum von verschiedenen Akteuren in ihrem alltagstäglichen Handeln hergestellt oder (re)produziert wird (Kessl & Reutlinger, 2010). Der Raumbegriff sollte relationaler Natur sein: ein « Ergebnis und Mittel zur Durchführung handlungsspezifischer Verfassungsprozesse » (Werlen & Reutlinger, 2005, S. 49). Dies impliziert, dass der Raum nicht systematisch durch Messungen definiert werden kann, sondern nur durch die Rekonstruktion einer Reihe von Kontexten und Einflüssen relativ zu einer bestimmten Perspektive (Reutlinger, 2007). Die zweite zu diskutierende These lässt sich wie folgt zusammenfassen: Schule A funktioniert als geschlossenes System, außerhalb dessen die Schule keine Bedeutung hat und in der der Alltag keine Bedeutung hat. Zwei Welten, die nicht miteinander verbunden sind und nicht interagieren. In Schule B sind die Grenzen zwischen Schule und Alltag und zwischen Schule und Nachbarschaft durchlässig. Die Welten interagieren und die Schule wird eine Funktion zugeschrieben, die das gegenwärtige Leben der Kinder prägt.

. Zweitens bedeutet dies, dass Fachleute sorgfältig überlegen müssen, wie wir diese Möglichkeiten bereitstellen oder wie wir sie durch bauliche oder pädagogische Maßnahmen lenken können. Konstruktionselemente sollten nicht zu offensichtlich sein und das Veränderungspotenzial nicht einschränken. Vielmehr sollten diese Elemente es Kindern ermöglichen, sie wiederholt mit ihren eigenen Aufgaben zu besetzen. Die Nachfrage nach Möglichkeiten betrifft aber auch die Bildung. Kinder stellen verschiedene Themen in ihre Orte vor: Zu Hause, auf dem Spielplatz oder im Jugendzentrum. An diesen Orten sollten sie in die Lage versetzt werden, an ihren Themen zu arbeiten. Auf diese Weise ist die Schule mehr als nur ein Ort des Lernens und Wissenstransfers, sondern vielmehr ein Ort, um mit Lebensthemen fertig zu werden.

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